Geld verdienen mit Airbnb

Ich bin gerade wieder in einer wunderschönen Airbnb Unterkunft in Bergamo und da kam mir die Idee zu diesem Artikel. 

Wie verdient man eigentlich Geld mit Airbnb und lohnt sich das ganze Thema? Kann man damit passives Einkommen generieren? 

Darauf will ich in diesem Artikel eingehen und dir ein paar erste Informationen an die Hand geben, wie du ein eigenes Business mit Kurzzeitvermietungen aufbauen kannst.

Wie werde ich Gastgeber auf Airbnb?

Gastgeber kann eigentlich jeder werden. Dazu gehst du auf die Seite von Airbnb und registrierst deine Unterkunft. Du solltest natürlich schöne Bilder erstellen, ansprechende Texte formulieren und so weiter.

Ob du eine ganze Unterkunft vermietest oder nur ein einzelnes Zimmer in deiner Wohnung ist dir überlassen. Wichtig ist, dass sich deine Gäste wohlfühlen und einen angenehmen Aufenthalt haben.

Was ist Airbnb Arbitrage?

Ein Konzept, das vor allem in Amerika stark verbreitet ist, ist das Modell eine Wohnung zu mieten und diese über Airbnb wieder zu vermieten. Dein Vorteil liegt hier klar auf der Hand: du musst keine eigene Immobilie besitzen. Dein Verdienst ist die Differenz zwischen dem Betrag, den du selbst an Miete zahlst und deinen Einnahmen über Airbnb.

Die Dienstleistung, die du hier verbringst, ist es die Wohnung nach dem Checkout zu reinigen, die Schlüsselübergabe zu organisieren und so weiter. Insgesamt kann in der entsprechenden Lage dieses Modell auf jeden Fall sehr lukrativ sein.

Automatisierung deines Airbnb

Sinnvoll ist es, dass du alle deine Prozesse automatisierst. Du kannst einen Co-Host einladen zu deiner Unterkunft, der die Kommunikation bei Fragen übernimmt. Standardisierte Texte zu Check-in und Check-out kannst du automatisch verschicken lassen. Auch besteht die Möglichkeit für die Reinigungsaufgaben eine Putzkraft zu engagieren, die dafür verantwortlich ist, deine Unterkunft wieder auf Vordermann zu bringen.

Wie viel Geld kann ich mit Airbnb verdienen?

Kurz gesagt: eine Menge. Ich hatte selbst früher ein paar mal über das Wochenende ein Zimmer in unserer Wohnung vermietet und es ist absurd, was Touristen bereit sind, für eine Unterkunft zu bezahlen.

Natürlich hängt das Ganze sehr von deiner Lage ab, aber selbst in nicht touristischen Regionen suchen Handwerker, Geschäftsreisende oder Familienangehörige nach einer passenden Unterkunft.

In einer Stadt wie Berlin titelt Airbnb: Erzähle deinen Freunden in Berlin, dass sie sich als Gastgeber:in bis zu 1.188 € pro Woche dazuverdienen könnten! Das ist natürlich eine Ansage.

Wie hoch sind die Gebühren für Gastgeber auf Airbnb?

Aber auch die Gebühren von Airbnb sind nicht ohne.

Deine Wohnung auf Airbnb zu inserieren, ist kostenlos. Wird deine Unterkunft dann allerdings gebucht, dann gehen drei Prozent an Airbnb.

Beispiel: Wenn du 300 Euro für einen Aufenthalt mit 3 Übernachtungen und eine Reinigungsgebühr in Höhe von 60 Euro verlangst, beträgt deine Zwischensumme für diese Buchung 360 Euro. 

Etwa 3 % (10,80 Euro) dieses Betrags werden von deinen Einkünften im Rahmen der Servicegebühr für Gastgeberinnen und Gastgeber abgezogen und 14 % (50,40 Euro) werden den Gästen in Rechnung gestellt. 

Diese sind im Gesamtbetrag enthalten, den die Gäste zahlen. In diesem Beispiel sähe das so aus:

Du verdienst mit dieser Buchung 349,20 Euro.

Dein Gast würde 410,40 Euro zahlen.

Was muss ich rechtlich und steuerlich beachten?

Airbnb lässt dich hier leider ein bisschen alleine, du musst dich selbst informieren welche Gesetze du zu beachten hast. Die sind je nach Land und Stadt unterschiedlich. Am bestenn schaust du einmal hier unter Verantwortungsvolles Gastgeben in Deutschland

Außerdem macht es Sinn zu recherchieren, ob für deine Stadt eine Meldepflicht oder Ähnliches vorliegt.

Zum Thema Steuern: Generell gehören deine Einnahmen als Gastgeber auf Airbnb zum steuerpflichtigen Einkommen, das verschiedenen Steuerarten wie der Mietsteuer unterliegen kann.

Bin ich gegen Schäden abgesichert?

Im Falle einer Sachbeschädigung greift die Gastgeber-Garantie von Airbnb. Diese deckt Schäden bis zu einem Wert in Höhe von 800.000 Euro ab. Bargeld, Schmuck, Wertpapiere und dergleichen sind allerdings nicht abgedeckt. Aber versteht sich ja auch irgendwie von selbst Wertgegenstände mitzunehmen oder sicher zu verstauen.

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